- Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW
Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen: "Als einziges Bundesland hat Nordrhein-Westfalen ein Ministerium geschaffen, das die wichtigsten Politikfelder der Zukunft unter einem Dach bündelt. Unser Ziel ist eine neue Kultur des Füreinander und Miteinander. Die Bevölkerungsstruktur unserer Gesellschaft verändert sich, unser Land wird älter. Wir brauchen deshalb neue Ideen für das Zusammenleben der Generationen, mehr Hilfe für Familien. Unser Ministerium steht für soziale Gerechtigkeit, für gleiche Chancen von Frauen und Männern. Wir arbeiten für ein harmonisches Miteinander der Kulturen, für gleichberechtigte Teilhabe der Zugewanderten und ihrer Kinder am gesellschaftlichen Leben unseres Landes." - Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Der Integrationsbeauftragte Thomas Kufen: "Meine Aufgabe ist die Beratung der Landesregierung bei der weiteren Konzipierung und Umsetzung der Integrationspolitik unter besonderer Beachtung der Integrationsoffensive des Landtags sowie die Pflege des Dialogs mit den gesellschaftlichen Gruppen und vor allem mit den Migrantenverbänden. Gerade mit Blick auf die Jugendlichen mit Migrationshintergrund brauchen wir einen Perspektivenwechsel: Wir müssen stärker anerkennen, dass durch den Migrationshintergrund und die damit verbunden Lebensorientierungen der Jugendlichen und Sozialisationsbedingungen auch ein Potenzial für die deutsche Gesellschaft und für das zukünftige Europa sind. Ich werbe in meiner Funktion für diesen Perspektivenwechsel. Eine der spannendsten Fragen wird sein, wie organisieren wir einen Austausch der aus verschiedenen Erfahrungen resultierenden Orientierungen und kommen damit zu einem neuen Aushandeln von gemeinsamen Regeln auf der Basis der freiheitlich-demokratischen Grundordnung." - Kompetenzzentrum für Integration
Das Kompetenzzentrum für Integration in Unna-Massen als zentrale Aufnahmestelle des Landes Nordrhein-Westfalen ist vor allem zuständig für die Aufnahme, Integration und Verteilung von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern sowie jüdischen Zuwanderinnen und jüdischen Zuwanderern. - Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen NRW
Die LAGA NRW ist das demokratisch legitimierte Vertretungsorgan der Ausländerbeiräte in Nordrhein-Westfalen. - Regionale Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien NRW - Hauptstelle
Die Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) sind Einrichtungen von Kommunen und Kreisen, gefördert durch das Land NRW. 1980 wurden in NRW die ersten RAA eingerichtet - ein Modellversuch, dessen Ergebnisse überzeugten. Heute gibt es in NRW 27 RAA. Als zentrale Koordinierungs- und Servicestelle für die 27 lokalen RAA in NRW sichert die Hauptstelle RAA den Erfahrungsaustausch und gibt Impulse für die Weiterentwicklung von Konzepten. Durch Austausch und Zusammenarbeit im RAA-Verbund wird jede einzelne RAA unterstützt und gestärkt. - Landesstelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen
Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion sind eine Bevölkerungsgruppe, für die die Organisation von Selbsthilfestrukturen eine besondere Relevanz hat. Mit dieser Selbsthilfestruktur ist "soziale Selbsthilfe" gemeint, bei der die Aktivitäten von Gruppenmitgliedern einem größeren Kreis der Betroffenen zugute kommen und durch Öffentlichkeitsarbeit positive Zugänge zur Gesellschaft geschaffen werden. Dieses Adressenverzeichnis enthält Angaben zu Selbsthilfeorganisationen für Spätaussiedler. Dabei wird auch auf die Arbeitsweise, Schwerpunktsetzung und Ausstattung der Selbsthilfegruppen eingegangen.

