Active inclusion of Immigrants (aktive Integration von Immigranten)

Study on Active Inclusion of Migrants
15.03.2010 IZA Institut Bonn, Martin Kahanec, Deputy Program Director, IZA, Tel.: +49-228-38 94 529, Email: kahanec@iza.org
(In the context of the event "Seventh IZA Annual Migration Meeting (AM²) and Third IZA Migration Topic Week" - Notification of Acceptance: March 15, 2010)

Questions of the agenda:
What inclusion barriers appear to be most severe in the field, and how does this correspond to the results presented?

Which social assistance and social services do you think are best in terms of mitigating barriers to immigrant inclusion? Which do you think do not work? Can you give examples?

What determines whether a particular social assistance or service program is successful or not? Can you give examples?

What areas of immigrant inclusion seem to be neglected in Germany? What social assistance programs and/or services are missing?

What is the role of immigration policy in immigrant inclusion and how does it interact with social assistance policies?

ABE-Beitrag

Unser Beitrag vom ABE war, dass wir zunächst die Hemnisse und Hindernisse der Einbürgerungspotentialen und Interessierten dargestellt haben, sodann die Hindernisse zur Integration kurz dargestellt und zum Schluß die Maßnahmen bzw. unsere Vorschläge vorgestellt.
Unten sind auf Einbürgerung fokuzierte Hemmnisse und Hindernisse sowie Massnahmen und Vorschläge für die Einbürgerung sowie Integration eingefürt:

Hindernisse

  • Keine Ausbürgerung aus dem Herkunftsland
  • Hohe Kosten der Ausbürgerung
  • Militärdienstpflicht auch im Herkunftsland
  • Analphabetismus und Legasthenie (Ausnahme siehe das Papier „Einbürgerung und Sprachtest)
  • Arbeitslosigkeit
  • Keine bzw. Minderqualifakation

Hemmnisse

  • Identitäts- Kulturverlust
  • Heimatverlust
  • Verlust der religiösen Identität, Beerdigung im Herkunftsland
  • Erbschaftsverluste: gesetzlich nicht geregelte Erbschaftsanspruche im Herkunftsland, z.B. z.T. in der Türkei, in Russland etc…
  • Den zu leistenden Militärdienst in Deutschland, bspw. männliche Jugendliche Aus der Türkei
  • Hohe Kosten der Ein- und Ausbürgerung
  • Familien- und Sozialdruck bei den großen Familien
  • Gruppenzwang, bzw. –Entscheidung bei religiösen Gruppen
  • Frustration in der deutschen Gesellschaft
  • Angst vor Behörden

Gegen Maßnahmen/ Empfehlungen

  • Informationen in verschiedenen Formen und zu verschiedenen wichtigen Themen u.a. Staatsangehörigkeit, Ausbürgerung
  • Beratung telefonisch, Online und Vorort ggf. in eigener Sprache
  • Begleitung ggf.
  • Abbau der emotionalen Hemmnissen durch gezielte Infokampagnen mit und für MigrantInnen
  • Einsatz von MitarbeiterInnen aus eigenem Kulturkreis
  • Vermittlung des Gefühls von Anteilhabe in der Gesellschaft
  • Tolerierung mehrfacher Staatsangehörigkeit
  • Vereinfachung des Einbürgerungsverfahrens
  • Einbürgerungswillige nicht von ausländischen Staaten abhängig machen
  • Zusammenarbeit mit Einwandererverbänden

 

       
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