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Der Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft kann steinig und bürokratisch sein. Aber er spielt sich nicht nur in Botschaften und Amtsstuben, sondern auch im Kopf ab. Breche ich mit meiner früheren Nationalität oder sogar der Kultur meiner Eltern, wenn ich amtlich “eingedeutscht” werde? Fühle ich mich überhaupt “deutsch”? Das Aktionsbüro Einbürgerung in Bochum hilft Menschen, die zwischen den Pässen leben. Zum Team gehört die die 20-jährige Studentin und derzeit Praktikantin Minh Do Thi. Sie hat einen deutschen und einen vietnamesischen Pass. Die Fragen der Menschen, die sich hier beraten und helfen lassen, kennt sie daher nur zu gut.
Staatsangehörigkeit: Doppelte Staatsangehörigkeit wird in NRW zum Normalfall
Bochum. In NRW wird die doppelte Staatsangehörigkeit bei Eingebürgerten zum Normalfall. Aktuell behalten 60 Prozent ihre alten Pässe – 20 Prozent mehr als im Jahr 2003. Ein bemerkenswerter Trend, denn offiziell gilt: Mehrstaatigkeit ist zu vermeiden. weiterlesen...
Politik, 12.07.2011, Matthias Korfmann
Seit dem 1. Januar 2000 werden in der Bundesrepublik geborene Ausländerkinder
automatisch Deutsche. Sie behalten zunächst auch die Staatsbürgerschaft ihrer Eltern,
müssen sich aber später für einen Pass entscheiden. In der Praxis sorgt das für einige
Probleme

 

       
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